Infos für Mitarbeiter

Ihr persönliches Fitnessprogramm.
Kennen Sie das auch: Kaum am Arbeitsplatz angekommen, aber schon müde und abgespannt? Untersuchungen der Berufsgenossenschaften belegen: Pkw-Pendler leiden häufiger unter Stress-Symptomen und sind öfter krank als Kollegen, die mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen. Die meisten Wegeunfälle entfallen auf Autopendler - mit oft schwerwiegenden Folgen.

Warum immer nur ins Fitnessstudio fahren und noch teuer dafür bezahlen? Schon eine halbe Stunde Radfahren täglich beugt vielen Risiken - z.B. durch Bewegungsmangel - vor. Gehen Sie öfter zu Fuß zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle. Wenn Sie können, nehmen Sie dabei nicht immer den direkten Weg entlang von Hauptstraßen, sondern wählen Sie eine schöne Strecke zum Entspannen. Luxus? Nur scheinbar, es zahlt sich aus!


Gemeinsam fahren und sparen
Fahrgemeinschaften zur Arbeit sind eine gute Sache: Man spart eine Menge Geld, kann sich nett unterhalten, ist weniger gestresst und schont dabei auch noch die Umwelt! Moderne Betriebe unterstützen deshalb Fahrgemeinschaften durch reservierte Parkplätze in bevorzugter Lage. Computerprogramme im Betrieb erleichtern die Vermittlung unter Berücksichtigung spezieller Wünsche und Bedürfnisse (z.B. Nichtraucher, Arbeitszeiten, etc.) und ersetzen das „Schwarze Brett“. Per Mobiltelefon sind kurzfristige Absprachen ein Leichtes, wenn sich Pläne ändern oder etwas dazwischen kommt.

Mittlerweile gibt es in einigen Städten und Regionen auch die Möglichkeit, im Internet Mitfahrer außerhalb des eigenen Betriebs zu suchen, zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (www.pendlernetz.de). Seit Einführung der Verkehrsmittel unabhängigen Entfernungspauschale können Mitfahrer gegenüber dem Finanzamt die gleichen Fahrtkosten für den Arbeitsweg geltend machen wie Selbstfahrer. Und wenn mal etwas passiert? Nach einer Änderung im Schadensersatzrecht zum 1.8.2002 sind alle Insassen jetzt auch ohne spezielle Unfallversicherung durch die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrers abgesichert.

Sie sehen: Es gibt viele gute Gründe das Auto Ihrer KollegInnen zu testen!


Clevere Ideen bringen Bewegung.
Gehen Sie neue Wege und lassen Sie das Auto einfach mal zuhause. Nicht immer, aber immer öfter! Setzen Sie sich entspannt auf’s Fahrrad oder in die Bahn und genießen Sie den Tag ohne lästige Parkplatzsuche. Bestimmt werden Sie feststellen, wie sich Ihre Wahrnehmung ändert! Dachten Sie bislang, nicht auf Ihr Auto verzichten zu können, werden Sie vielleicht schon bald merken, welche neuen Qualitäten es hat, die Welt aus einer anderen Perspektive anzuschauen.

Zugegeben, auch die Alternativen haben ihre Schwächen und funktionieren nicht immer problemlos. Mancher Bahnpendler kann Geschichten erzählen... . Aber wäre es nicht von unschätzbarem Vorteil, jeden Tag aufs Neue die freie Wahl zu haben? Ihr Arbeitgeber kann Sie darin unterstützen, clever mobil zu sein und fit zum Betrieb zu kommen. Sprechen Sie mit Ihren KollegInnen und wenden Sie sich mit Verbesserungsvorschlägen an die Unternehmensleitung oder den Betriebsrat. Ob es um einen neuen Fahrradstand, Umkleidekabinen, einen Zuschuss zur Monatskarte oder einen besseren Busfahrplan geht: Ihre Ideen und Ihr Engagement sind gefragt! Gemeinsam lässt sich viel bewegen.


Clever reisen –
auch zum Geschäftstermin.

Dienstfahrten und Geschäftsreisen werden häufig mit dem Auto erledigt, auch wenn nur ein Aktenkoffer im Gepäck ist. Ein teures Vergnügen, wenn man bedenkt, dass die Fahrzeit kaum sinnvoll genutzt werden kann. Für einen auswärtigen Geschäftstermin geht schnell ein halber Tag oder mehr auf der Autobahn verloren. Im Zug dagegen kann man die Reisezeit zur Vorbereitung eines Meetings nutzen, z.B. für den letzten Schliff an der Präsentation. Durch Internet-Zugänge in Zügen und Leihgeräte in Warte-Lounges an Bahnhöfen können sich Geschäftsreisende auch unterwegs ständig auf dem Laufenden halten und ihre E-Mail-Korrespondenz erledigen. Als Extra-Bonus können MitarbeiterInnen BahnCards oder persönliche Netzkarten auch für private Zwecke nutzen.


Schlagen Sie dem Stau
ein Schnippchen.

Ärgern Sie sich manchmal, wenn es auf dem Weg ins Büro nur im Schritttempo vorangeht oder Sie auf dem Firmenparkplatz nach einer passenden Lücke suchen? Würden Sie nicht lieber noch in Ruhe Zeitung lesen anstatt sich schon morgens über rote Ampeln oder den Vordermann aufzuregen? Es gibt gute Gründe mit dem Auto zur Arbeit zu pendeln. Wenn nur nicht so viele das Gleiche täten ... . Hohe Benzinpreise, Steuern und Reparaturen schlagen kräftig auf der Kostenseite zu Buche. Die wenigsten sind wirklich jeden Tag auf das Auto angewiesen. Oft fehlen nur Kleinigkeiten damit Alternativen attraktiv sind: Nötige Informationen, passende Abfahrts- oder Ankunftszeiten von Bussen und Bahnen, geschützte Fahrradabstellanlagen oder ein positives Image. Nicht zuletzt muss die Macht der Gewohnheit besiegt werden!

Immer mehr Betriebe machen sich Gedanken, wie sie ihre MitarbeiterInnen zum Umsteigen motivieren können. Der Katalog erprobter Fördermaßnahmen ist lang: Vernünftige Abstellanlagen für Fahrräder, Car-Sharing-Autos für Dienstfahrten, ein gutes Informationsangebot, preiswerte Jobtickets für Bus- und Bahnpendler, reservierte Parkplätze für Fahrgemeinschaften oder die Einrichtung von Werkslinienbussen. Häufig lassen sich ohne übertriebenen Aufwand jede Menge Verbesserungen einführen. Damit Sie in Zukunft dem Stau immer öfter ein Schnippchen schlagen können!

Kontakt
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Galvanistraße 28
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fax: +49-69-71 71 39-93

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